BGH bejaht Restschadensersatzanspruch gegen VW

In mehreren Urteilen vom 21.02.2022 gab der Bundesgerichtshof (BGH) Klagen geschädigter VW-Fahrer Recht und bejahte einen Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB. Mit diesen wegweisenden Urteilen öffnet der BGH die Türe für tausende geschädigte Fahrzeughalter.

Grundsätzlich steht betroffenen VW-Kunden, die ein Fahrzeug mit dem Schummelmotor EA 189 erworben haben, ein Schadensersatzanspruch nach § 826 BGB zu. Dies hat der BGH in einem Grundsatzurteil bereits am 20.05.2020 entschieden. Allerdings geht der BGH regelmäßig davon aus, dass zum 31.12.2019 Verjährung eingetreten sein dürfte.

Obwohl der „normale“ Schadensersatzanspruch nach § 826 BGB verjährt war, werden die betroffenen Kläger entschädigt. Der Restschadensersatzanspruch bietet daher nun die Chance erfolgreich eine Entschädigung von VW zu fordern.


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Besitzer von Dieselfahrzeugen
sind verunsicherter denn je.

Aufgrund des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 27.02.2018 droht Millionen von Dieselfahrern in vielen deutschen Städten ein Fahrverbot. Denn das Gericht hat entschieden, dass Städte bei Überschreitung von Schadstoffgrenzen Fahrverbote sogar verhängen müssen.

Für die betroffenen Dieselbesitzer ist dies ein Desaster, da sie künftig damit rechnen müssen, nicht mehr in die Innenstädte fahren zu dürfen. Sie stellen sich die Frage, wie es mit ihrem Fahrzeug nun überhaupt weitergehen soll.

Ein Verkauf des Fahrzeugs dürfte keine Option sein, da Dieselfahrzeuge derzeit auf dem Gebrauchtwagenmarkt fast täglich an Wert verlieren. Einbußen von 20% des Verkaufserlöses stellen keine Seltenheit dar.

Vom Fahrzeughersteller empfohlene Software-Updates sind ebenfalls keine Lösung, da diese Einfluss auf Motorleistung, Verbrauch oder Lebensdauer des Fahrzeugs haben können und die Haftung für Folgeschäden von Herstellern ausgeschlossen wird.

Wenn Sie sich vor den drohenden Fahrverboten, Wertverlusten und Motorschäden schützen wollen, sollten Sie jetzt aktiv werden.


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    FOKUSTHEMA

    Betroffene Modelle aus dem Hause Daimler

    Neben Volkswagen rückt Daimler mit seinen Modellen aus der Mercedes-Benz Reihe mehr und mehr in den Fokus des Abgasskandals. Nach der wegweisenden Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 25.05.2020 sieht TILP gesteigerte Erfolgsaussichten für Schadensersatzforderungen gegen weitere Hersteller.

    Das Kraftfahrt-Bundesamt hat mit mehreren Bescheiden festgestellt, dass bei verschiedenen Modellen sogenannte unzulässige Abschalteinrichtungen vorliegen. Die entsprechenden Bescheide des Kraftfahrt-Bundesamts sind noch nicht bestandskräftig, da Daimler hiergegen Beschwerde eingelegt hat. Dennoch sind die amtlich angeordneten Rückrufe des Kraftfahrt-Bundesamts zu befolgen.

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